Schrottabholung in vielen deutschen Großstädten!

Schrottabholung Essen: Kostenlos abholen lassen – faire Preise für Altmetall

Dort, wo einmal Krupp die Welt mit Stahl versorgte, klingeln heute Handys mit Schrottanfragen. Am östlichen Stadtrand von Essen, dort wo die Zeche Zollverein heute Weltkulturerbe ist und früher Kohle aus der Erde holte, steht ein Mann vor einer Garage und schaut auf einen Haufen Metall. Alte Fahrradrahmen. Ein rostiger Wäscheständer aus den Siebzigern. Zwei Heizkörper, die noch funktionieren würden – wenn man wüsste, wohin damit. Dazwischen: ein Stück Gusseisen, so schwer, dass man es zu zweit tragen muss. „Mein Großvater hat das mal mitgebracht”, sagt er. „Keine Ahnung, woher.” Vielleicht von Krupp. Vielleicht von Thyssen. Vielleicht aus einer der hundert kleineren Schmieden, die es hier mal gab.

Essen ist eine Stadt, in der Schrott nicht einfach nur Abfall ist. Er ist Teil der Geschichte. Und das merkt man, wenn man durch die Stadtteile fährt und sieht, was die Leute so in ihren Kellern, Garagen und Hinterhöfen lagern. Metall. Unglaublich viel Metall.

Die Stadt, die Stahl im Blut hat

Die Schrottabholung Essen bekommt Anrufe, die woanders selten vorkommen. Jemand meldet sich und sagt: „Ich habe hier eine alte Gusseisenpfanne, die gehörte mal meinem Urgroßvater. Die wiegt bestimmt zwanzig Kilo. Kann ich die loswerden?” Oder: „Im Keller stehen noch Stahlträger aus dem Krieg. Keine Ahnung, was mein Vater damit wollte.” Oder – und das passiert öfter, als man denkt – jemand ruft an und beschreibt ein Metallding, für das es vermutlich gar keinen Namen mehr gibt. Irgendein Industrieteil aus den Fünfzigern, verrostet, aber schwer. „Können Sie das abholen?”

Ja. Kann man. Sollte man sogar. Denn Metall, das in Garagen vor sich hin rostet, hat zwei Probleme: Es nimmt Platz weg. Und es wird nicht besser.

Man könnte jetzt sagen, das sei in jeder Stadt so. Stimmt auch – grundsätzlich. Aber Essen hat eine Besonderheit: Hier gibt es mehr altes Metall pro Haushalt als in den meisten anderen Städten Deutschlands. Das liegt nicht daran, dass die Leute hier besonders sammelwütig wären. Es liegt daran, dass diese Stadt über Jahrzehnte vom Stahl gelebt hat. Und wenn eine ganze Region davon lebt, dass Metall geschmolzen, gegossen, geformt und verbaut wird – dann bleibt halt auch was übrig. In Werkstätten. In Kellern. In Hinterhöfen.

Was bleibt, wenn die Industrie geht

In den Sechzigern war das Ruhrgebiet die Werkbank Deutschlands. Essen mittendrin. Krupp, Thyssen, Kohle, Stahl. Wer hier arbeitete, hatte mit Metall zu tun – entweder direkt an der Maschine oder irgendwo in der Logistik, der Verwaltung, dem Vertrieb. Die Industrie war überall. Und als sie ging (nicht von heute auf morgen, aber Stück für Stück), blieben nicht nur die Zechen und Hochöfen zurück. Sondern auch die Dinge, die drumherum entstanden waren. Werkzeugkisten. Metallregale. Rohre. Beschläge. Gestelle. Alles aus Stahl, alles gebaut für die Ewigkeit.

Und dann steht man 2026 in einer Garage in Essen-Steele und sieht: Die Ewigkeit ist vorbei. Aber das Metall ist noch da.

Was macht man damit? Man könnte es zum Recyclinghof fahren. Könnte man. Wenn man einen Anhänger hat. Und Zeit. Und Lust, im Regen anzustehen, während drei Leute vor einem diskutieren, ob ein Gartenstuhl aus Aluminium jetzt zu „Leichtmetall” oder „Sperrmüll” gehört. Oder man ruft die Schrottabholung in Essen an und sagt: „Hier liegt was. Können Sie kommen?”

Das ist die zweite Besonderheit der Stadt: Die Leute hier wissen, dass Altmetall etwas wert ist. Das ist keine neue Erkenntnis, sondern Teil der lokalen DNA. Schrott ist kein Abfall. Schrott ist Rohstoff. Und wenn jemand anruft und sagt, er habe hier „vielleicht zwanzig Kilo Kupferreste aus einer alten Elektroinstallation”, dann ist klar: Der weiß, wovon er redet.

Essen und seine Metalle

Die häufigsten Anfragen kommen aus den Stadtteilen, die früher Industriegebiete waren oder direkt daran grenzten. Altenessen. Kray. Steele. Dort, wo noch alte Werkstätten stehen, die längst keine mehr sind. Wo in den Kellern Regale stehen, auf denen Dinge lagern, die niemand mehr braucht, aber die zu schwer sind, um sie einfach wegzutragen.

Typische Dinge, die wir abholen:

  • Alte Werkbänke aus Stahl (mit Schraubstock, 80 Kilo aufwärts)
  • Metallregale, die früher in Lagerhallen standen
  • Rohre, Rohre, Rohre (Heizung, Wasser, Abfluss – alles aus Metall, oft noch Gusseisen)
  • Heizkörper aus den Siebzigern (die würden noch funktionieren, passen nur nicht mehr ins Konzept)
  • Fahrradrahmen (oft gleich fünf oder sechs, weil früher niemand ein kaputtes Rad weggeworfen hat)
  • Motoren – kleine Elektromotoren von Waschmaschinen, Rasenmähern, irgendwelchen Geräten, deren Namen vergessen wurden

Das alles landet nicht auf dem Sperrmüll. Warum nicht? Weil es Metall ist. Und Metall wird nicht entsorgt – Metall wird zurückgeführt. In den Kreislauf. Zurück ins Werk. Geschmolzen, gereinigt, neu verarbeitet. Der Heizungskörper aus Essen-Kray wird vielleicht in drei Jahren als Teil einer Turbine in einem Windkraftwerk in der Nordsee stehen. Oder als Träger in einem Neubau in Hamburg. Oder als Motorblock in einem Elektroauto. Das Metall bleibt. Nur die Form ändert sich.

Warum die Schrottabholung hier anders läuft

In anderen Städten ruft jemand an und sagt: „Ich habe hier Schrott, können Sie kommen?” Dann kommt jemand, schaut sich das an, sagt „ja” oder „nein” und fährt wieder. In Essen läuft das Gespräch anders. Da fragt jemand: „Ist da auch Kupfer dabei?” Oder: „Die Heizkörper, sind die aus Guss oder aus Blech?” Oder: „Wenn ich das sortiere – macht das einen Unterschied?”

Ja. Macht es. Sortierter Schrott ist einfacher zu verwerten. Und wer sich die Mühe macht, bekommt manchmal auch einen besseren Preis. Aber wichtiger als der Preis ist oft die Tatsache, dass jemand kommt. Und zwar ohne dass man einen Termin drei Wochen im Voraus buchen muss. Ohne Formulare. Ohne Diskussionen darüber, ob ein Metallregal jetzt „Sperrmüll” oder „gewerblicher Abfall” ist.

Die Schrottabholung in Essen ist kein Entsorgungsunternehmen. Sie ist ein Kreislaufunternehmen. Das klingt nach Marketing, ist aber tatsächlich der Unterschied. Entsorgung heißt: etwas verschwindet. Kreislauf heißt: etwas kommt zurück.

Was Sie wissen sollten

Ab 300 Kilogramm Eisenschrott ist die Abholung in Essen in der Regel kostenlos. Für wertvolle Buntmetalle wie Kupfer, Messing oder Aluminium gibt es keine Mindestmenge – die holen wir auch in kleineren Mengen ab und zahlen den aktuellen Tagespreis. Bei Einzelgeräten oder sehr geringen Mengen kann eine kleine Gebühr anfallen, die wir aber vorab transparent kommunizieren.

Nicht alles wird mitgenommen:

  • Kühlschränke (wegen des Kühlmittels – muss separat entsorgt werden)
  • Fernseher und Monitore (Elektronikschrott läuft anders)
  • Kleinmengen unter 300 kg Eisenschrott (lohnt sich logistisch nicht, außer es ist bereits sortiert und liegt griffbereit)

Aber: Alles andere geht. Waschmaschinen (ohne Kühlmittel). Trockner. Herde. Fahrräder. Metallmöbel. Rohre. Träger. Werkzeug. Maschinen. Motoren. Kabel (wenn genug davon da ist). Alles, was schwer ist und früher mal einen Zweck hatte.

So einfach geht’s

  1. Anrufen oder Online-Formular nutzen
  2. Termin vereinbaren – oft auch kurzfristig möglich
  3. Abholung – wir laden, Sie entspannen
  4. Auszahlung bei Wertmetallen direkt vor Ort in bar

Kein Papierkram, keine versteckten Kosten. Einfach Schrott loswerden und Platz schaffen.

Die Frage, die am Ende bleibt

Warum ruft man überhaupt jemanden an, um Schrott abholen zu lassen? Man könnte das Zeug doch einfach stehen lassen. Im Keller. In der Garage. Hinter dem Haus. Stört doch niemanden.

Stimmt. Stört niemanden. Außer den, der da wohnt. Der jeden Tag daran vorbeiläuft und denkt: „Irgendwann muss ich das mal wegmachen.” Und irgendwann wird zu nie. Weil es immer einen Grund gibt, es nicht heute zu machen.

Und dann steht man irgendwann da, wie der Mann am Stadtrand von Essen, und schaut auf einen Haufen Metall, der älter ist als man selbst. Und man weiß: Das gehört nicht mehr hierher. Nicht, weil es kaputt ist (manches davon funktioniert noch tadellos). Sondern weil es seine Zeit hinter sich hat.

Und dann holt man das Handy raus. Und ruft jemanden an, der das kennt. Der weiß, was Gusseisen ist. Der nicht fragt, warum man das so lange aufgehoben hat. Sondern der einfach kommt, lädt und fährt. Und das Metall geht zurück – in den Kreislauf, in die Schmelze, in die nächste Form.

Essen ist eine Stadt, die weiß, dass nichts für immer bleibt. Auch kein Stahl. Aber dass alles zurückkommen kann – in einer anderen Gestalt.